Forderung für die Einkommensrunde 2017

19. Dez 2016

Die Forderung für die Tarifrunde 2017 der Länder ist beschlossen. Unter Beteiligung der „vdla ge-werkschaft“ haben sich die Gremien des dbb am 14. Dezember auf eine Forderung für die im Januar 2017 beginnende Einkommensrunde aller Beschäftigten der Länder verständigt. Die Linear-forderung beträgt 6 Prozent. Ebenso soll eine spürbare soziale Komponente verhandelt werden. 


Neben den linearen Forderungen stehen in dieser Einkommensrunde auch wichtige strukturelle Entscheidungen an, betonte Willi Russ, der Zweite Vorsitzende und Verhandlungsführer des dbb: „Wir fordern die stufengleiche Höhergruppierung und die durchgehende Einführung einer Stufe 6 in der Tabelle.“ 


Unsere Hinweise, die wir am 30.11.2016 gegenüber Willi Russ auf dem Branchentag im LBV NRW formuliert haben, sowie die Forderungen der Universitätskliniken, wurden in das Forderungspaket übernommen. Die Interaktion zwischen Mitgliedern und dem Verhandlungsführer des dbb war ein voller Erfolg!

Der dbb fordert:

 

  • Erhöhung der Tabellenentgelte (TV-L und TVÜ-Länder) um 6 Prozent, darin enthalten:
  • --- ein Mindestbetrag als soziale Komponente 
  • --- Einführung einer Stufe 6 ab EG 9 
  • --- Stufengleiche Höhergruppierung 
  • Auszubildende: 
  • --- Erhöhung der Ausbildungsentgelte (TVA-L BBiG und Pflege) um 90,00 Euro 
  • --- Erhöhung des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage 
  • --- Übernahme aller Ausbildungskosten durch den Arbeitgeber 
  • --- Übernahme aller Auszubildenden 
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des materiellen Gehalts der Tarifeinigung auf den Be-amtenbereich 
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte 
  • Weiterentwicklung der allgemeinen Entgeltordnung im Bereich der TdL 
  • Ausschluss sachgrundloser Befristungen 
  • Angleichung der Bezahlung im SuE-Bereich an die Kommunen
  • Laufzeit 12 Monate

 

Flugblatt zur Forderung 

Flugblatt zum Branchentag in Düsseldorf

 

 

 


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