dbb Jahrestagung 2026: Starker Staat - krisenfest und bürgernah
Starker Staat - krisenfest und bürgernah Unter diesem Motto steht die dbb Jahrestagung in Köln 2026.
„Wenn wir einen handlungsfähigen Staat wollen, dann muss die Politik endlich aufhören, ihn kleinzureden, kaputtzusparen und zu überfordern,“ sagte der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer bei seiner Auftaktrede.
Mit Blick auf die laufende Einkommensrunde forderte der dbb-Chef die Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf, bei den Verhandlungen am 15. und 16. Januar ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen: „Die Politik muss aufhören, von den Beschäftigten immer mehr zu verlangen – aber ihnen immer weniger zu geben. Wer gut auf Krisen vorbereitet sein will, muss sein Personal stärken.“
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt lobte die gute Zusammenarbeit mit dbb Bund. Zum Thema Bezahlung im öffentlichen Dienst sagte er: „Wir haben eine steigende Wettbewerbssituation. Wir müssen Leute dafür begeistern, in die öffentliche Verwaltung einzutreten. Und wir müssen uns fragen, wie können wir das, was wir an Leistung einfordern, auch angemessen und gerecht bezahlen?“
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst erneuerte sein klares Bekenntnis zum Berufsbeamtentum: „In der Summe gehören ausreichend ausgestattete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Beamtinnen und Beamte zu einem krisenfesten, modernen Staat. Ohne sie wird es nicht gehen. Dieser Staat braucht das Berufsbeamtentum“. Um es zu stärken, werde das Land Nordrhein-Westfalen den angestrebten Tarifabschluss in der laufenden Einkommensrunde für die Beschäftigten der Länder eins zu eins auf die Besoldung übertragen.
Am Nachmittag sprach der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Karsten Wildberger über Verwaltung, KI und Souveränität.
„Wenn in einem Land alles funktioniert, passiert das nicht einfach so. Das machen Menschen. Ihnen gilt heute mein Dank von Herzen.“ Die so wichtige Modernisierung des Landes gelinge nur mit den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. „Sie sind die Infrastruktur des Fortschritts“, betonte er. Digitalisierung und Modernisierung dürfen nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen. „Dafür braucht es auch Fort- und Weiterbildung.“
2026 werde ein entscheidendes Jahr für die digitale Zukunft.
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