17.02.2026

TV-L Tarifverhandlung 2026 - 3. Runde

© Friedhelm Windmüller

Rund 16.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben am 10. Februar 2026 in Düsseldorf für höhere Einkommen demonstriert. Die vdla gewerkschaft war mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen des Landes (Arnsberg, Detmold, Aachen, Köln, Bonn, Münster und natürlich Düsseldorf) und aus allen Organisationsbereichen und Altersgruppen vertreten. Der Landesvorstand dankt allen Kolleginnen und Kollegen für eure solidarische Teilnahme. Oder wie es die vdla jugend formuliert: „Veränderung passiert nicht von allein - wir machen sie!“

dbb-Verhandlungsführer Volker Geyer warnte die Arbeitgeber der Länder auf der Abschlusskundgebung vor dem Düsseldorfer Landtag eindringlich vor weiteren Blockaden.
„Zu viel Taktiererei und zu wenig politischer Wille“, lautet der Vorwurf des dbb-Vorsitzenden: „Unser Land steht vor drängenden Herausforderungen, die größer kaum sein könnten. Innen- und außenpolitisch ebenso wie wirtschafts- und sozialpolitisch. Aber egal, welchen dieser Teilbereiche wir betrachten: Nur mit einem starken und gut ausgestatteten öffentlichen Dienst werden wir diese Herausforderungen meistern können. Anstatt symbolische Schlachten über ‚Lifestyleteilzeit‘ oder Verbeamtungen zu führen, muss die Politik endlich die Gegenwart gestalten. Das muss sich endlich auch die TdL klar machen. Noch immer führt man dort die Tarifverhandlungen so, als sei das Ganze ein Gesellschaftsspiel, bei dem der verliert, der sich zuerst bewegt.“ 


Bereits auf der Auftaktkundgebung vor dem NRW-Finanzministerium machte Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW, den Ernst der Lage deutlich: „Ohne konkurrenzfähige Bezahlung verlieren wir die Menschen, die unser Gemeinwesen am Laufen halten. Gute Arbeitsbedingungen sind kein Luxus. Sie sind elementare Voraussetzung für funktionierende Sicherheit und Infrastruktur, Schulen, Kliniken, Finanz- und Justizverwaltungen. Hier steht die TdL in der Verantwortung. Öffentliche Daseinsvorsorge gibt es nicht mit Beschäftigten am Limit, sondern nur mit einer hohen Motivation durch Respekt und gute Entlohnung.“

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