12.05.2022 / vdla dbb gewerkschaft

VDLA GEWERKSCHAFT FÜHRT ZWEITÄGIGEN GEWERKSCHAFSTAG IN KAARST DURCH

Der neue Landesvorstand: v.l. Björn Herrmann, Ingrid Straub, Himmet Ertürk, Anja Emler, Roland Ferres, Eileen Claesges, Marcus Najemnik, Dirk Wildschütz (Foto: © Markus Klügel)
Der neue Landesvorstand: v.l. Björn Herrmann, Ingrid Straub, Himmet Ertürk, Anja Emler, Roland Ferres, Eileen Claesges, Marcus Najemnik, Dirk Wildschütz (Foto: © Markus Klügel)

Die vdla gewerkschaft hat ihren alle fünf Jahre stattfindenden zweitägigen Gewerkschaftstag am 28. und 29. April 2022 erneut in Kaarst durchgeführt.

Am ersten Tag stand für die Delegierten und Gastdelegierten ein umfangreiches Arbeitsprogramm mit Satzungsänderungen, Vorstandswahlen, Ehrungen und insgesamt 24 Anträgen zur inhaltlichen Arbeit auf der Agenda.

Der neue, verkleinerte Landesvorstand besteht aus dem wiedergewählten Vorsitzenden Himmet Ertürk, seiner wiedergewählten Stellvertreterin Ingrid Straub, den beiden neu gewählten stellvertretenden Vorsitzenden Roland Ferres (bisher weiteres Vorstandsmitglied) und Dirk Wildschütz sowie dem wiedergewählten Schatzmeister Björn Herrmann und der wieder gewählten Schriftführerin Anja Emler. Komplettiert wird der Landesvorstand durch die Landesjugendleiterin Eileen Claesges und den komissarischen Vorsitzenden der Tarifkommission Marcus Najemnik.

Bei den mitunter auch kontrovers diskutierten Sachanträgen ging es um die Positierung der vdla gewerkschaft zu Fragen wie der Eingruppierung von IT-Fachpersonal, der technischen und allgemeinen Ausstattung im Homeoffice, beihilferechtlichen Fragen, der Attraktivität des Landesdienstes, dem Umgang mit den nunmehr gesetzlich eingeführten Möglichkeiten von Langzeitarbeitskonten, der wöchentlichen Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten sowie der Nachhaltigkeit und Mobilität.

Abschließend wurden die ausgeschiedenen, langjährigen Vorstandsmitglieder Theo Renninghoff, Thorsten Barzik und Rüdiger Emler zu Ehrenmitgliedern der vdla gewerkschaft ernannt und mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.

Mit ihnen verabschiedete Himmet Ertürk aus dem bisherigen Landesvorstand auch Birgitt Linden, die den neuen Landesvorstand weiterhin bei der Abrechnung von Streikmaßnahmen unterstützen möchte.

So klang die von Hans Schürenberg geleitete Arbeitstagung mit sehr emotionalen Momenten aus.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Öffentlichkeitsveranstaltung, die unter dem Motto des Gewerkschaftstages „Gewerkschaften heute und morgen: gesellschaftspolitisch unverzichtbar oder Auslaufmodell?“ geführt wurde.

Nach den Grußworten der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Kaarst, Frau Nina Lennhof, des Staatssekretärs im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Herrn Dr. Edmund Heller, des stellvertretenden Bundesvorsitzenden des dbb beamtenbund und tarifunion, Herrn Volker Geyer, des komba-Bundesvorsitzenden, Herrn Andreas Hemsing und des Vorsitzenden des DBB NRW Beamtenbund und Tarifunion Landesbund NRW, Herrn Roland Staude stand zunächst ein Impulsreferat von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Schroeder von der Universität Kassel zum Motto-Thema im Mittelpunkt der Veranstaltung, bevor dieser unter der Leitung des Moderators, Herrn Tom Hegermann, mit einer Vertreterin und drei Vertretern der demokratischen Fraktionen des Landtages Nordrhein-Westfalen ins Gespräch kam.

Die Fraktionsvorsitzenden Verena Schäffer, Bündnis90/DIE GRÜNEN, und Thomas Kutschaty, SPD, sowie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Marcus Optendrenk, CDU, und der personalpolitische Sprecher Ralf Witzel, FDP, nutzten die Gelegenheit, nur gut zwei Wochen vor der Landtagswahl am 15. Mai 2022 vor und auch mit den Delegierten des Gewerkschaftstages zu diskutieren.

Dabei bestand unter allen Beteiligten weitestgehende Einigkeit darüber, dass das Motto des Gewerkschaftstages provokant gewählt sei. Natürlich seien Gewerkschaften kein Auslaufmodell, sondern selbstverständlich gesellschaftspolitisch unverzichtbar.

Mitgliederbindung und Mitgliedergewinnung sind für alle Parteien, Vereine und sonstige Zusammenschlüsse zentrale Themen unserer Zeit.

Dies gilt auch für die vdla gewerkschaft und neben der verbandspolitischen Arbeit wird sich der Landesvorstand in den kommenden fünf Jahren auch diesen Herausforderungen stellen.

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