Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Für die vdla gewerkschaft ist die Gleichbehandlung der Geschlechter und die gesetzlich normierte Chancengleichheit eine Selbstverständlichkeit, unabhängig von der individuellen Lebensstruktur.

Wir finden es bemerkenswert, dass heute statistisch betrachtet in den oberen Einkommensgruppen Frauen immer noch unterrepräsentiert sind – obwohl deren Schul- und Ausbildungsabschlüsse oft sogar besser sind als die der männlichen Konkurrenten. In den Eingangsbesoldungsgruppen und Eingangsentgeltgruppen besteht zwar in fast allen Berufsbereichen inzwischen ein Gleichklang bzw. je nach Berufsgruppe sogar ein weit überdurchschnittlicher Frauenanteil. Dieser setzt sich aber leider im beruflichen Aufstieg, statistisch betrachtet, nicht in angemessenem Umfang fort.

Eine (Mit)Ursache hierfür ist, dass Teilzeit und vorübergehende vollständige Beurlaubung aus familiären Gründen (zur Kindererziehung, aber auch zunehmend zur Pflege älterer Familienangehöriger) nach wie vor überwiegend von Frauen in Anspruch genommen werden und Teilzeitbeschäftigung oft (z. B. im Rahmen von Beurteilungen) noch immer als nicht voller Einsatz gesehen wird.

Wir sind der festen Überzeugung, dass hier geeignet nachgesteuert werden kann und muss: flexiblere (Lebens)Arbeitszeitregelungen, Telearbeit, mobiles Arbeiten u. ä. Maßnahmen können dazu beitragen, dass es für beide Geschlechter bessere Möglichkeiten gibt, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren.

Mehr Männer in Teilzeit, mehr Führungsverantwortliche in Teilzeit: beides führt langfristig zu einem besseren Verständnis für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit auch zu einem anderen Blick auf die Leistung der jetzt schon teilzeitbeschäftigten Frauen.

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